ErstpiercingBevor ihr euch für ein Piercing entscheidet, solltet ihr euch genauestens über die Möglichkeiten, die Vorgehensweise und die Risiken von Piercingschmuck informieren. Für die rasche Wundheilung und den langfristigen Erfolg des Piercings sind die richtige Durchführen unter sterilen Bedingungen und das richtige Material eures Piercings von größter Wichtigkeit. Solange ein Piercing nicht verheilt ist, ist es als offene Wunde zu betrachten und dementsprechend sorgfältig zu behandeln Die richtige Pflege nach dem Stechen eures Piercings beinhaltet folgende Schritte:
Mindestens 24h vor der Setzung eines Piercings keinen Alkohol, keine schmerzstillenden Medikamente und keine Drogen zu sich nehmen. Denkt daran, 2 bis 3 Stunden vor dem Piercing etwas zu essen und ausreichend zu trinken!
Minderjährige sollten am besten einen Erziehungsberechtigten dabei haben, mindestens jedoch den eigenen Ausweis sowie eine schriftliche Einverständniserklärung, in der die Stelle, an der ihr euer Piercing haben wollt, genau benannt werden muss. Des Weiteren braucht ihr, wenn ihr ein Piercing wollt, eine Kopie des Ausweises dessen, der die Unterschrift geleistet hat.
Um eine möglichst reizfreie und schnelle Wundheilung eures Piercings zu erzielen, solltet ihr das frischen Piercing nur mit sorgfältig gereinigten Händen berühren. Obwohl das Infektionsrisiko relativ gering ist, kann es in seltenen Fällen nach der Setzung eines Piercings zu schweren Entzündungen der Haut, des Unterhautgewebes und äußerst selten auch zu einer Blutvergiftung kommen.
Zur täglichen Pflege des Piercings solltet ihr unter der Dusche mit dem Brausenkopf den Bezirk gut abspülen, Blutreste und Wundsekret aufweichen und vorsichtig entfernen.
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